Karma Yoga

 

 

Karma Yoga wird auch der "Yoga der Tat" oder der "Yoga des selbstlosen Dienens" genannt.

Es ist ein sehr alter Yogaweg, den man heutzutage auch mit ehrenamtlichem Engagement und Spenden für wohltätige Zwecke gleichsetzen könnte. Aber auch die persönliche Grundhaltung kann durchaus Karma Yoga sein. Wenn ich hilfsbereit und mitfühlend bin ohne Erwartung einer Gegenleistung, gehe ich den Weg des Karma Yoga.

Die uralte Tradition des Karma Yoga sagt: Das selbstlose Dienen reinigt das Herz. Dadurch können sich Demut, reine Liebe, Dankbarkeit, Ehrfurcht, Toleranz, Güte, Mitgefühl und Barmherzigkeit entwickeln und die Vorstellung des Getrenntseins verschwindet. So weitet sich die Sicht auf das Leben und auch das Herz - und wir erkennen das "Eine in Allem" und "Alles im Einen".

Afghan Kickers e.V. i.G.

 

 

 

 

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Da ich die Grundhaltung vertrete, dass jeder Mensch ein Recht auf ein Leben in Würde, Freiheit und Sicherheit hat, habe ich eine Gruppe afghanischer Flüchtlinge unterstützt und tue dies nach wie vor, ihre Liebe zum Fussball leben zu dürfen.

Im Februar 2019 haben wir den Verein "Afghan Kickers" gegründet, um so noch mehr Menschen für Fußball und was er außer Bewegung und Sport noch sein kann, zu begeistern.

 

Da wir aktuell noch keinen lizensierten Trainer und auch keine entsprechend leistungsorientierten Trainingszeiten haben, sind wir kein Sportverein, sondern ein gemeinnütziger Verein der Flüchtlings- und Jugendhilfe.

Ich wurde in den ehrenamtlichen Vorstand gewählt und hoffe sehr, diese fussballbegeisterten jungen Menschen durch die Vereinsgründung entsprechend organisatorisch und auch finanziell unterstützen zu können, dieses für sie wichtige Hobby weiter ausüben zu können. Außerdem nehmen sie gerne so oft es möglich ist an Amateur-/ Hobby-Turnieren teil und da ihre eigenen Mittel begrenzt sind, braucht es auch hier Unterstützung, um diese Fahrten zu finanzieren.

 

Fussball ist für sie viel mehr als Sport und gesunde Bewegung. Beim Fussball spielen können sie alle Sorgen und Ängste vergessen, Stress abbauen, entspannen und beim gemeinsamen "Kicken" ihr Selbstwertgefühl und ihre Identität stärken.

Sie treffen sich seit über 4 Jahren zum Fußballspielen, leider mit Wechsel in der Gruppe, weil immer noch Menschen nach Afghanistan abgeschoben werden. In ein Land, das nach wie vor von Terror und Krieg erschüttert wird. Sie unterhalten sich beim Fussball auf Deutsch und ebenso in ihrer gemeinsamen Muttersprache, denn ihre Deutschkenntnisse sind unterschiedlich gut. Sie pflegen außerdem ihre kulturellen Wurzeln, unterstützen sich gegenseitig und erleben beim gemeinsamen Kicken Zusammenhalt, Wir-Gefühl und v.a., nicht allein zu sein in diesem für einige von ihnen (noch) fremden Land. Genau in diesem "geschützten" Rahmen können sie damit einfach sein, ganz ohne Zwang und ohne Druck - und sind in diesen Momenten keine "Flüchtlinge" mehr, sondern Menschen wie Du und ich und noch darüber hinaus Menschen, die alles daran setzen, sich ein Leben in Freiheit und ohne Angst aufzubauen.

Jeder ist beim Training willkommen.

Aktuell sind wir rund 30 Vereinsmitglieder.

Auch eine Mitgliedschaft als passives Mitglied ist möglich - so kannst auch Du uns durch Deinen Mitgliedsbeitrag unterstützen.

https://www.facebook.com/AfghanKickers/

Wir sind außerdem Teil des Projekts "Botschaft für Flüchtlinge" des tgbw - Türkische Gemeinde in Baden-Württemberg e.V., das von der "Aktion Mensch" unterstützt wird.