• Mel

Alles nur Zufall?

Vielleicht kennst du das ja auch? Du entdeckst in dir ein Gefühl der Unruhe, kannst aber gar nicht erkennen, auch nicht benennen, woher sie kommt.


Sie ist einfach da. Und es verwundert ja auch nicht, dass du dich komisch fühlst in deiner Haut und deinem Zuhause. Denn du erlebst unglaublich ungewöhnliche, verrückte Zeiten, in denen alles anders ist und von dir verlangt wird, als du es kennst und bisher kanntest.


„Halten Sie durch - halten Sie Abstand!“ „Halten Sie sich an die Regeln!“ „Gemeinsam schaffen wir das!“ „Bleiben Sie zu Hause!“


Vielleicht wird aus der Unruhe eine gewisse Nervosität, ein Aufgewühlt-sein. Du sorgst dich, weißt aber gar nicht genau, weswegen und worüber. Ist es einfach die ganze Situation? Ängstlichkeit breitet sich in dir aus, langsam, aber spürbar mehr und mehr. Vielleicht auch Ärger, eine unbestimmte Wut. Auch ein gewisser Unmut. Einfach so.


Und da wir in einer Welt der schnellen Antworten und Lösungen leben, bist du geneigt, dir diese auch zu suchen.


Ist es einfach der Lagerkoller? Das wäre logisch.


Dann unterhältst du dich mit anderen Menschen, chattest, tauschst dich mit Freunden aus, liest posts und tweeds und bemerkst, dass es den anderen genauso geht. Oder zumindest ganz ähnlich. Und du sagst dir, dass du nicht alleine bist.


Vielleicht bist du geneigt, dich mit dieser Erkenntnis, nicht allein mit diesen Gefühlen zu sein, zu beruhigen. Ein kollektiver Lagerkoller vermutlich. Und du lässt es damit gut sein. Machst einfach weiter, was auch immer du gerade tust - oder auch nicht tust. Weil du nicht darfst.

Aber was, wenn das alles kein Zufall ist? Wenn es mehr ist als einfach nur ein merkwürdig-unangenehmer Lagerkoller, den irgendwie so viele haben? Gleichzeitig.


Was, wenn du tiefer schürfst? Weil vor allem Krisen immer auch die Chance in sich tragen, etwas erkennen zu können.


Was, wenn es einen guten Grund gibt, warum du nicht alleine mit diesen Empfindungen bist?


Alles ist Schwingung. Auch deine Gedanken. Auch alle Emotionen. Alles hat seine ganz eigene Frequenz. Eine Schwingungsfrequenz. Das ist nicht einfach eine verrückte esoterische Meinung, nicht einfach nur eine religiöse oder spirituelle Überzeugung, sondern wissenschaftliche Erkenntnis.


Was wäre, wenn es stimmt? Wenn es wahr ist und echt? Dass alles mit allem verbunden ist. Und so schwingst du dich logischerweise ganz automatisch ein, auf genau die Schwingung, die gerade die stärkste ist. Es ist nicht nur logisch. Es ist ganz natürlich. Und nicht nur Zufall.

Wissenschaftler sprechen vom Quantenfeld. Andere sagen, es ist das Gesetz der Resonanz. Das Gesetz der Anziehung. „Nada brahma“, die Welt ist Klang, das Universum ist Klang. Und Klang ist Schwingung.


Es ist oftmals ein unbewusster Vorgang. Du schwingst dich ein. Automatisch. Du schwingst mit, denn du passt dich an. Du gleichst dich an, weil du in Verbindung bist. Alles ist eins. Ein System. Ein Feld. Und so entsteht auch in diesem gemeinsam gefühlten Lagerkoller eine gewisse Harmonie und Balance, auch wenn Angst selbst niemals wirklich harmonisch schwingt.

In dem Moment, in dem du dir dies bewusst machst, kannst du aus dem Reagieren ins Agieren kommen. Kannst schöpferisch tätig werden, in dem du Verantwortung übernimmst. Für dich. Denn es beginnt immer bei dir selbst. Mit dir. Und durch dich.


Nein, es ist kein Zufall, dass all das geschieht. Denn du bist verbunden. Dennoch du darfst dich entscheiden, ganz bewusst und willentlich, ob du einfach blindlings mitschwingst oder ob du bewusst erlebst oder sogar eine andere Schwingung in die Welt senden möchtest.

Bleibst du in der Unruhe, in der Sorge oder gar Angst? Lässt du dich gefühlt von ihr ertränken, weil du insgeheim gegen sie ankämpfst? Oder willst du vielmehr in sie eintauchen und erforschen, was sie dir zeigen möchte? Und das kann sie. Das will sie. Wenn du sie bewusst erlebst.


Es ist deine Wahl, ob du aus dir ein Stück Treibholz werden lässt, blind und dumpf dich treiben lassend oder ob du lieber wie ein Surfer mit den Wellen tanzt.


Du darfst - Dich immer wieder neu entscheiden, ob du mitleidest oder mitfühlst.


Ob du spürst und wahrnimmst, was gerade ist und sich zeigen möchte - oder ob du alles dem scheinbaren Zufall, den du an der Oberfläche zu erkennen glaubst, überlässt.


Du hast trotz aller Beschränkungen deines aktuellen Alltags außerdem auch immer noch und immer wieder neu die Freiheit, welche Schwingung du in dir selbst erschaffen möchtest. Denn auch so wirkt wiederum das Gesetz der Resonanz.


Also schau hin und lausche, nehme an und spüre, tauche ein und fühle… letztlich deine wahre Schwingung, die nur darauf wartet, dass du sie freilässt, kraftvoller denn je. Weil du hinter den Schein des Zufalls blickst und verstehst.




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