Über die Angst

17.12.2018

Wie schnell purzeln wir aus der Liebe in einen Zustand der Angst, wie schnell steigt uns die Angst in den Kopf... oder besser noch: Wie schnell steigen wir mit der Angst in den Kopf. Denn dort, und nur dort wohnt sie. Auch wenn sie uns glauben machen will, dass sie in den Knochen oder sogar im Herzen steckt. Sie hat so viele Gesichter, Farben und Formen. Sie ist raffiniert, betörend, einfallsreich, verführerisch und höchst kreativ... Vielleicht ist es die Angst, die Religionen als Teufel beschreiben. Sie macht Druck, erschafft Enge und Härte - und noch so vieles mehr.

Und so schließt sich unser Herz. Doch dort wohnt die Liebe und ebenso ihre Schwester, die Dankbarkeit. Wenn wir den Mut haben, unser Herz weich und weit werden zu lassen, lassen wir sie frei. Sie breitet sich voller Dankbarkeit in alle Richtungen aus, verströmt sich weit über die scheinbaren Grenzen unseres Körpers und unseres ängstlichen Klein-Geistes hinaus. Nichts ist größer und kraftvoller als die Liebe. Sie verbindet alles - und dich mit deinem wahren Selbst. Werde zum Liebewesen. Übe dich täglich darin, vom Kopf (zurück) ins Herz zu finden. Lasse dich fallen. Hab keine Angst. Du bist getragen und gehalten. Dort ist dein wahres Zuhause. Finde ins Fühlen, lasse dich erfüllen und dich selbst frei. So bleibt am Ende reines Staunen und tiefe Dankbarkeit für alles, was war und ist und eine freudige Neugierde auf das, was noch sein wird.

 

 

 

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