Über Regeln & Gebote

03.01.2019

 

Manche nennen ihn Gott, andere Allah, Ursprung, Quelle, Krishna, Shiva, Brahma, Jehova, Universum, Kosmos, Energie…. So viele Namen. So viele Konzepte mit so vielen Regeln, die es alle gut mit uns meinen. Manche Konzepte heißen Religionen, andere nennen sich Philosophien, Lehren, Wege oder schlicht Spiritualität.

 

Alle wollen uns helfen, zu erkennen.

 

So viele Gebote und Regeln und Verhaltensnormen. So viel „Du sollst“ oder „Du sollst nicht“ so viel „Du darfst“ oder „Du darfst nicht“, so viel „Es ist Sünde, wenn…“, so viel „Du wirst bestraft, wenn...“ Alle Regeln sind gut gemeint. Und gleichzeitig schüren sie unter Umständen auch Angst: Angst zu versagen. Angst, einen Fehler zu machen. Angst, nicht gut genug zu sein. Auch die Überzeugung, uns anstrengen zu müssen, hart für das Erkennen kämpfen zu müssen, ist nichts als Angst.

 

Es ist ganz leicht. Es ist so einfach.

 

Alle Regeln wollen Hilfestellung sein. Wir sollen sie uns zu Herzen nehmen. Denn sie wollen uns aus dem Kopf in unser Herz führen - ins Fühlen. Und kommen wir in unserem Herzen an, werden alle Regeln überflüssig. Denn sie werden ganz unmittelbar zu einem tiefen Bedürfnis und zur Selbstverständlichkeit.

 

Wenn wir uns erlauben und den Mut haben, unser eigenes Herz zu befreien, dann lösen sich alle Verhärtungen, alle Härte, alle Verkrustungen und Narben, die wir selbst aus Angst erschaffen haben, auf. Wenn wir uns vom Kopf ins Herz sinken lassen, landen wir weich gebettet in einem Zustand der Liebe. Sie trägt uns, wolkenweich, weit und sanft. Sie kennt keine Grenzen und keine Bedingungen. Und genau dann erkennen wir, wer wir wirklich sind: Liebewesen.

 

Genau dann sind wir verbunden, eins und ganz.

 

 

 

 

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