Über das Verdrängen

06.07.2019

Was ist das nur für eine Welt?

 

In der Botschaften vehement ignoriert werden, deren Wahrheit und auch Dringlichkeit

einem so überdeutlich entgegenschreien, das es schon schmerzt.

 

Weil sie uns fordern. Schütteln. Erschüttern bis ins Innerste.

Uns auffordern, aufzuwachen.

Zu handeln und Verantwortung zu übernehmen.

 

Aber man hört nicht hin. Nein, man will einfach nicht.

 

Wie die 2 der 3 berühmten Affen, sieht man nichts und hört nichts. Verschließt dazu mit Gewalt seine Augen und Ohren.

Wie kleine Kinder, die Verstecken spielen, sich dazu die Augen zuhalten und freudig rufen:

Such mich, ich bin weg! Weil sie es noch nicht besser wissen.

 

Wir aber schon.

 

Doch wir leugnen. Verleugnen. Lügen und belügen uns vor allem selbst.

Verschieben auf später. Schieben die Verantwortung anderen zu.

Ganz egal, wie groß der Aufwand auch ist.

Ganz egal, wie viel Kraft das kostet.

 

Und so konstruieren wir uns insgeheim eine zutiefst verzerrte Welt. Ein Spiegelkabinett.

Zerschlagen sie in unserem Kopf gewaltsam, sodass sie nur noch aus genau den Bruchstücken besteht, die wir sehen wollen.

Betrachten alles andere als Illusion und Trugbild. Und sind uns dabei vor allem selbst am Nächsten.

Denn das sagt man doch so. Oder? Sollen sich die anderen doch kümmern.

 

Sind es Überforderung und Verzweiflung, die uns dazu treiben,

nicht sehen und auch nicht hören zu wollen?

Oder pure Ignoranz?

 

So wahr die Botschaft auch ist.
Sie wird elegant ausgeblendet.


Indem man sich am Verfasser festbeißt.
Ihn demontiert. Kritisiert. Gerne auch aufs Schärfste.

Ist eine Botschaft falsch, nur weil deren Verfasser fehlbar ist - oder es zu Lebzeiten war?

 

Geht es wirklich darum, wer etwas sagt?
Ist es nicht viel wichtiger, was gesagt wird?

 

Wer nicht hören will, muss fühlen. Auch das sagt man so.

Letztlich wird wohl diese Wahrheit wirken müssen. Wenn wir weiter diesen Kurs fahren.

 

Wir mögen uns selbst rein räumlich betrachtet am Nächsten sein.

Doch verbunden sind wir dennoch mit allem, was ist.

Und da wir das partout nicht erkennen wollen, werden wir wohl letztlich zum Fühlen gezwungen werden.

Und dies dann vermutlich mit voller Wucht.

 

Also öffne Augen und Ohren. Schau genau hin. Höre zu.

Lasse die Wahrheit wirken, so schmerzhaft sie auch sein mag.

Nehme an und genau dann fühlst du mit.  

 

Lasse wirken - und wirke mit. Zum Wohle aller und allem.

Du bist ein Teil dessen. Du bist ein Tropfen im Ozean der Welt.

Du kannst dich nicht isolieren, so sehr du dich auch bemühst.

 

Du zweifelst? Fragst dich, was DU bewirken kannst?

Ein weises Sprichwort lautet:

Wenn viele kleine Menschen viele kleine Dinge tun, können sie die Welt verändern.

 

Das ist simple Mathematik. Und auch eine Wahrheit.

 

 

 

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